Cryogene Temperieranlagen

Temperieranlagen für das cryogene Kältemittel N₂

  • metalbearbeitung
  • Herstellung

Metalle und deren Legierungen werden zur gezielten Einstellung ihrer Eigenschaften wärmebehandelt.

Der zu behandelnde Werkstoff durchläuft verschiedene Temperaturen in unterschiedlichen Zeiten (Temperatur-Zeit-Verlauf) und wird anschließend in Abhängigkeit von Werkstoff und Verfahren in unterschiedlichen Medien unterschiedlich schnell abgekühlt. Die Reichweite erstreckt sich hierbei von der Ofenabkühlung bis hin zum schroffen Abschrecken, um bestimmte technologische Eigenschaften (Festigkeit, Härte, Zähigkeit, Gefüge etc.) einzustellen.

Der Einsatz cryogener Kältemittel gestattet es nun, auch sehr tiefe Temperaturen zu erreichen. Insbesondere bei Verwendung von flüssigem Stickstoff sind Temperaturen bis zu dessen Siedepunkt bei Normaldruck (-195,8 °C) möglich.